Rap-Rezeption und Geschlecht

15. Dezember 2022

„#Deutschrap – Eine Jugendkultur zwischen Entertainment, Empowerment, Verschwörungsmythen und kruden Weltbildern“. Unter diesem Titel fand am Mittwoch dem 14. Dezember ein weiterer (Online-)Fachtag zum Thema Deutschrap statt, der von der Fachstelle für phänomenübergreifende Extremismusprävention (DEXT) des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt und des Präventiven Jugendschutzes Frankfurt am Main organisiert wurde. In den Vorträgen der vier Referentinnen – hier kann man erfreulicherweise tatsächlich mal das Generische Femininum benutzen – ging es u.a. um Antisemitismus im (US-amerik.) HipHop, Deutschrap als Chance für politische Bildung und natürlich den guten alten Jugendschutz und die Frage, was wann weshalb indiziert werden sollte oder eben nicht. In meinem Input „Mein Leben macht wieder Sinn. Sie ist einfach die krasseste Rapperin ❤❤. Rap-Rezeption, Geschlecht und jugendliche Identitätsarbeit“ habe ich eine fehlende kritische Diskurskultur im deutschsprachigen Rap beanstandet und außerdem versucht, einen kleinen Rundumblick zum Thema Rap-Rezeption zu geben. In über 20 Jahren HipHop-Forschung kommt dann am Ende doch mehr zusammen, als man anfänglich denkt…